Die Folgen von Diabetes
Die Folgen von Diabetes können schwerwiegend sein. Insbesondere bei unentdeckten Fällen eines Diabetes sind die späteren Schäden gravierend. Je früher ein Diabetes diagnostiziert und entsprechend behandelt wird, desto besser sind die Chancen, Komplikationen zu vermeiden. Die Zuckerkrankheit ist die zweithäufigste Stoffwechselerkrankung in der westlichen Welt. Wird der Diabetes rechtzeitig behandelt, so können die Gefahren für spätere Schäden erheblich verringert werden. Eine gesunde und bewusste Lebensweise ist für den weiteren Verlauf der Krankheit unabdingbar.
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Ganz typische Folgen von Diabetes sind Veränderungen des Gefäßsystems. Bei der sogenannten Arteriosklerose verengen und verhärten die Arterien und führen so zu Durchblutungsstörungen. Vor allem falsche Ernährung und Bewegungsmangel können diese Erkrankung, die lange unbemerkt verlaufen kann, begünstigen. Im schlimmsten Fall führt die Arteriosklerose zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt, da auch das Herz und das Gehirn bei einer Gefäßverengung schlechter durchblutet werden.
Andere Folgen von Diabetes können eine schlechte Wundheilung und eine herabgesetzte Immunabwehr sein. Der sogenannte "diabetische Fuß" entsteht durch eine schlechte Wundheilung und durch kleine Verletzungen am Fuß. Daraus können schwere Infektionen entstehen, die medikamentös nicht mehr zu behandeln sind. Daher wird in schwerwiegenden Fällen die Amputation der Zehen oder des Fußes notwendig. Um das Risiko zu minimieren ist eine sorgfältige Fußpflege erforderlich.
Auch das Auge kann durch einen Diabetes in Mitleidenschaft gezogen werden. Netzhautschäden können zu einer Erblindung führen, daher wird bei Diabetikern eine regelmäßige Untersuchung der Netzhaut empfohlen.
Schäden an der Niere und ein mögliches Nierenversagen können ebenfalls durch die Zuckerkrankheit hervorgerufen werden. Scheidet die Niere Eiweiß aus, so kann dies ein Zeichen für eine beginnende Niereninsuffizienz sein.
Weitere Auswirkungen des Diabetes sind am Nervensystem der Patienten zu beobachten. Die diabetische Polyneuropathie gehört zu den häufigsten Folgen von Diabetes und tritt bei einem Drittel der Diabetiker auf. Durch den Diabetes werden Nervenzellen direkt geschädigt und es kann zu nächtlichen Schmerzen und Taubheitsgefühlen kommen. Im weiteren Verlauf kommen ständige Schmerzen an verschiedenen Körperstellen sowie eine Berührungsempfindlichkeit hinzu. In sehr schweren Fällen kann dies zu motorischen Störungen führen.
Die Folgeerkrankungen eines Diabetes beinträchtigen das Leben der betroffenen Patienten sehr und können zu einer Verminderung der Lebensqualität führen.
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